Familienverband Gmelin e.V.

Familienverband Gmelin e.V.

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Liebe Familienmitglieder, liebe Freunde der Familie Gmelin,
herzlich willkommen auf der Webseite der Familie Gmelin.

Der Familienverband ist ein eingetragener Verein.

Der Familienverband wurde 1903 in Stuttgart gegründet. Alle 3 Jahre findet ein Treffen der Familie statt, Familientag genannt.

Die Familie Gmelin ist eine bürgerliche im schwäbischen Sprachraum beheimatete Familie. Die erste Genealogie wurde 1877 von Archivrat Moritz Gmelin (1839-1879) erstellt. Seitdem werden die Linien weiterverfolgt und aktualisiert. 1973 erschien die zweite Genealogie der Familie Gmelin, im Degener Verlag, Neustadt.

1936 wurde ein Familienarchiv eingerichtet, was von den Mitgliedern unterhalten wurde. In den Neunzigern wurde es schwierig, die Unterhaltung des Archivs fortzusetzen und es wurde dem Stadtarchiv in Tübingen angegliedert. Jedes Mitglied kann sich nach wie vor über die Sammlung informieren.

Der Name Gmelin

Der Sage nach kam ein Bischoff oder Ritter, wegen seiner Glaubensgründe aus Rom vertrieben, nach Kirchheim unter Teck. Er nannte sich Urbanus Lentulus. Es ist nicht erwiesen, warum aus Lentulus Gmelin wurde, oder umgekehrt.

Unsere Genealogie beginnt mit unserem Stammvater Michael Gmelin aus Weilheim unter Teck. Er lebte von 1510/15 bis 6.10.1576. Er war Präzeptor und Schulmeister.

Eine von vielen Lösungen des Namens Gmelin verfasste Guido Kist 1905 in Wien.

GE - Geben, Gabe, Besitz
Me(h)l - Mann, Mond, Geist
In – Innen, innerlich, innerhalb

Also: Mehren des Familiengutes
Es gibt auch verschiedene Schreibweisen für den gleichen Namen, so zum Beispiel: Gemach, Gemehlig, Gemächlig, Gmehl, Gmählin, Gmehlin, Gmeline, Gemachlich.
Lentulus bedeutet im lat: ruhig, gemächlich, sodass es auch von gemächlich abgeleitet werden kann.

Das Wappen

Das Wappen besteht aus einem Delfin, der sich um einen Anker windet. Der Wahlspruch der Familie Gmelin: „Festina Lente“ bedeutet „Eile mit Weile“. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Wappen und die Verzierung drum herum dem Zeitgeist angepasst. Das Wesentliche des Wappens stammt aus dem Ende des 17 Jhd.

Nach der Hefner’schen Ausgabe des Siebmachers’schem Wappenbuches von 1857 führte der im Jahre 1728 gestorbene Stifter der Tübinger Linie das Wappen in dieser eise: Gespaltenes Schild, vorne ein Anker um den sich ein Delfin windet, hinten ein Schrägbalken mit einer Hausmarke, einem großen Z ähnlich und von zwei Sternen begleitet. Ein Wappen mit Anker und Delfin allein findet sich in dem Wappen eines „Vitalis Gmelich zu Rom“ (1562) wieder. Durch die Ähnlichkeit des Wappens ist es möglich, dass er auch zu der Familie Gmelin gehörte. Vitalis hätte der Zeit nach einen Bruder von unserem Stammvater Michael Gmelin sein können.

Dies sind alles Mutmaßungen und können nicht bewiesen werden.

Ein letztes Wort

Unsere Familie hat viele Berühmtheiten ihrer Zeit hervorgebracht. Im 19 Jhd unterrichteten 20 Mitglieder unserer Familie ohne Unterbrechung an der Tübinger Universität die Studenten. Zu erwähnen wäre Leopold Gmelin (1788-1863), Professor der Chemie in Heidelberg, dessen niedergeschriebenes dreibändiges Handbuch der Chemie heute noch Geltung hat. Bis zu seinem Lebensende wuchs es zu 17 Bänden heran. Er fand das Cholesterin und hat als erster über das Blut einen Kriminalfall gelöst.

Im Jahre 1812 gab ihm eine Italienreise Gelegenheit, am Fuße des Vesuvs geologische Untersuchungen anzustellen. Dabei wohnte er bei Wilhelm Friedrich Gmelin in Rom.

Wilhelm Friedrich Gmelin (1760-1820) war einer der berühmten Kupferstecher. Die Kupferstecher hatten in Rom eine Hochburg in dieser Zeit. Dort hatte er u.A. Kontakt mit Goethe und Angelika Kaufmann. Diese Aufzählung ließe sich noch lange weiterführen, aber dies sollte nur eine kleine „Einleitung und Information“ sein.

Ihre Barbara Gmelin-Braun
PS: Als Quellen gebe ich die beiden Familiengenealogien an, da ich das Rad der Zeit nicht zurückdrehen kann.
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